Posts mit dem Label Oliven werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Oliven werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 5. April 2020

Back to the Roots 〖Rustikales Wurzelbrot mit oder ohne Oliven〗


ich habe gelesen, dass in den letzten wochen die nachfrage nach brotrezepten im netz um ein vielfaches gestiegen ist. kein wunder also, dass mehl und germ mancherorts seit wochen oft ausverkauft sind. mich würde ja mal interessieren, ob alle, die mehl und germ gehamstert haben, auch wirklich backen, oder einfach nur aus panik zugegriffen haben. ich backe seit jahren selber brot und nicht erst in krisenzeiten. nachdem mein brot auf instagram kürzlich so viel anklang gefunden hat, lasse ich dich gern am rezept teilhaben - egal ob du zu den krisenbäcker/innen gehörst, oder nicht. das rezept kommt mit äußerst wenig germ aus (lange teigführung) und ist absolut geeignet für backanfänger/innen. es überzeugt durch eine knusprige kruste und würzigen geschmack. definitiv ist es ein liebling in unserem brotkörbchen.


das wurzelbrot lässt sich übrigens wunderbar einfrieren und auftauen - es schmeckt danach wie frisch gebacken. und gerade gestern habe ich gelernt, dass man brot (vom vortag oder so) zum auffrischen ein paar minuten in den dampfgarer und anschließend bei 180° einige minuten ins backrohr geben kann. wer keinen dampfgarer hat, bespritzt oder bepinselt das brot einfach mit etwas wasser und schiebt es dann ins rohr, richtwert 8 minuten. das werde ich demnächst mal ausprobieren.


falls du brotback-neuling bist, helfen dir die folgenden bilder vielleicht. ich habe versucht festzuhalten, wie ich das brot mit oliven fülle und eindrehe. du kannst es auch mit käse, speck, getrockneten tomaten oder nüssen füllen. es schmeckt echt herrlich.




Rustikales Wurzelbrot mit oder ohne Oliven


(2-3 Stück)

500g Mehl
340ml Wasser
1g Germ
10g Salz
20g Olivenöl

entsteinte Oliven, grün und schwarz
Mehl für die Arbeitsplatte

Mehl in eine Schüssel geben. Germ in einem Schluck des abgemessenen Wassers auflösen. Salz und Olivenöl mit dem restlichen Wasser vermischen. Die gesamte Flüssigkeit zum Mehl geben und mit der Hand verkneten. Mit der Teigkarte die Ränder der Schüssel abkratzen. Der Teig ist klebrig. 16-24 Stunden mit Frischhaltefolie abgedeckt bei Zimmertemperatur ruhen lassen. In der Zeit den Teig 2x falten: Mit der Teigkarte rundum vom Schüsselrand lösen und zur Mitte hin einschlagen. Dann wieder abdecken und weiter ruhen lassen.
Backrohr auf 250° Ober-/Unterhitze vorheizen. 2 Bleche mitheizen.
Die Arbeitsplatte mit viel Mehl bestreuen. Teig vorsichtig aus der Schüssel auf die Arbeitsplatte geben (der teig ist weich) und mit der Teigkarte in Stücke teilen.

Variante mit Oliven:
Je 2 gleiche Teiglinge abstechen. Einen Teigling etwas in die Länge ziehen und üppig mit entsteinten Oliven belegen. Den zweiten Teigling darauf geben, etwas andrücken (siehe bild) und eindrehen. Brot auf Backpapier legen.
Variante ohne Oliven:
Die Teiglinge eindrehen und auf Backpapier legen.

Ein heißes Blech aus dem Ofen holen und das Backpapier mit den Broten darauf gleiten lassen. Sofort in den Ofen geben. Das zweite heiße Blech soll im Ofen über dem Blech mit den Broten sein. 25-30 Minuten backen - je nach Größe der Brote. Nach 5 Minuten das obere Blech aus dem Ofen nehmen. Die Brote sind durch, wenn sie sich hohl anhören, wenn du auf die Unterseite klopfst.


Sonntag, 6. November 2016

Der Pizzadonnerstag 〖Pizza bianca〗

ich wollte dir schon ganz lange vom pizzadonnerstag erzählen. was das ist, fragst du dich? ganz einfach. donnerstags gibts pizza. jede woche. oder zumindest fast jede woche. für den teig bin ich zuständig und für das backen der mann. die pizza kommt nämlich auf den grill oder besser gesagt auf den pizzastein im grill. der belag ist dann immer ein gemeinschaftsprojekt. der pizzadonnerstag ist mittlerweile eine fixe institution im haushalt, um die wir oft beneidet werden: selbstgemachte pizza? fast jede woche? ziemlich toll, aber - puh, ist das nicht sauviel arbeit? nein, ist es nicht. pizzateig ist so einfach. und, oh miracle - es ist echt nicht eintönig. erlaubt ist, was schmeckt und wir experimentieren auch gerne mal. der momentane favorit ist die pizza bianca. also eine ohne tomatensauce. und überhaupt ist sie ziemlich minimalistisch belegt.


ursprünglich war die pizza bianca ein rotes tuch für den mann. der hat sie nämlich mal aus versehen im italienurlaub bestellt und war unglaublich enttäuscht. so enttäuscht, dass er sich gleich noch eine pizza bestellt hat. mit tomatensauce. gegessen hat er dann aber beide...
mittlerweile sind wir aber fans der minimalistischen pizza. normalerweise kommen nur rosmarin, oliven und etwas guter büffelmozzarella drauf. diesmal habe ich noch ein paar feigen drauf gelegt.


diese pizza bianca entspricht genau gar nicht dem pizzaideal der österreicher. das habe ich kürzlich raus gefunden, als mich mjam.at* eingeladen hat, meine lieblingspizza zu präsentieren. anscheinend heißen österreichs beliebteste pizzen diavolo, salami und hawaii. (mehr fakten rund um Austria Pizza Love findest du hier: infografik) was soll ich sagen - ich bin wohl keine typische österreicherin. meine mission ist es, den pizza horizont zu erweitern und dir diese pizzavariante schmackhaft zu machen.



Pizza biancha


400g Mehl
1 EL Salz
4 EL Olivenöl
1 Würfel Germ
ca. 200ml warmes Wasser

1 Büffelmozzarella
1 Zweig frischer Rosmarin
2 Feigen
1 Handvoll Oliven (taggiasche mag ich am liebsten)
Fleur de Sel
Olivenöl
Pfeffer

Mehl mit Salz und Olivenöl mischen. Germ im Wasser auflösen und zur Mehlmischung geben. Zu einem geschmeidigen Teig verkneten und 5 Minuten kräftig kneten (oder von der maschine kneten lassen). Teigschüssel mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig ca. 1h gehen lassen.
Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen flachdrücken. Für eine dicke große Pizza bianca (für 2) kein Nudelholz zum Auswalken verwenden, sondern wirklich nur mit den Händen arbeiten. Für 2 kleinere Pizzen, den Teig halbieren und entweder auswalken oder ebenfalls mit den Händen in Form drücken. Die Rosmarinnadeln in den Pizzateig drücken. Büffelmozzarella in grobe Stücke zupfen und auf der Pizza verteilen. Oliven und in Scheiben geschnittene Feigen verteilen und etwas in den Teig drücken. Mit Fleur de Sel etwas salzen und mit wenig Olivenöl beträufeln. Die Pizza hellbraun backen - entweder im vorgeheizten Backrohr (Ober-/Unterhitze 200°) oder auf dem Grill mit Pizzastein. Nach dem Backen noch großzügig pfeffern.


die feigen müssen nicht unbedingt sein. wie es der zufall wollte, bin ich aber zu einem säckchen sack voll köstlicher feigen gekommen. eine freundin hat nämlich einen feigenbaum im garten und die früchte großzügig mit mir geteilt. köstlich! und auch auf der pizza der knaller.

was ist eigentlich deine lieblingspizza?


*sponsored
MerkenMerken

Montag, 20. April 2015

Sommerliebe 〖Pesto nero〗

am wochenende habe ich die sonne auf der terrasse genossen, kräuter umgetopft und mir selber gratuliert, weil ich das ganze "grünzeug" lebendig über den winter gebracht habe. nicht selbstverständlich, ich habe nämlich blöderweise nicht die grünen daumen meiner mama geerbt. dabei liebe ich pflanzen aller art sehr und gärtnere für mein leben gern. manchmal bin ich leider etwas überschwänglich. zum beispiel letztens, als ich ein wunderschönes basilikum in der gärtnerei sah. gesehen, gekauft - in gedanken an all die tollen gerichte, die ich damit verfeinern werde. äh ja. im moment ist es etwas kümmerlich, weil ich wiedermal vergessen habe das arme basilikum über nacht herein zu holen, als es plötzlich auf magere 3 grad abkühlte...


als ich um das basilikum trauerte, ist mit plötzlich wieder eingefallen - ich liebe pesto. aus mehreren gründen:
1. es geht unheimlich schnell und schmeckt nach sommer
2. außerdem mag pesto ungefähr jeder
3. es gibt so viele varianten, dass es nie langweilig wird
4. pesto passt nicht nur zu nudeln, sondern auch ins salatdressing, zu burgern, als brotaufstrich, etc.
5. habe ich schon erwähnt, dass es unheimlich schnell gemacht ist?
überzeugende argumente, oder? und weil es eben so viele möglichkeiten gibt, habe ich mal was neues ausprobiert. pesto nero aus schwarzen oliven und mit mandeln. meine eltern haben aus einem italienurlaub mal ein köstliches kulinarisches souvenir mitgebracht. (kulinarische souvenirs sind die besten!) ein famoser aufstrich für bruschetta aus schwarzen oliven. so ähnlich wie tapenade, nur ohne sardellen. in erinnerung an dieses highlight und wegen der vorfreude auf den sommer (und weil das basilikum so kümmerlich war) habe ich ein pesto nero gemacht.



Pesto nero

50g schwarze Oliven (entsteint)
2 Knoblauchzehen
1/4 TL Chiliflocken
25g Basilikum (für pesto nehme ich am liebsten gefrorene kräuter, nicht nur wenn das basilikum verkümmert ist)
Saft von 1/2 Zitrone
1 Handvoll Mandeln
3 gehäufte EL geriebener Parmesan
Pfeffer
Rapsöl
Olivenöl extra vergine
(Salz)

Oliven und Knoblauch grob hacken und mit Chili, Basilikum, Zitronensaft, Mandeln und Parmesan in einen Mixbecher geben. Etwas Rapsöl (olivenöl wird oft bitter, wenn man es mixt) zugeben und mit dem Pürierstab zu einer Paste vermixen. Olivenöl zugeben und mit einem Gummispatel unterrühren, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Mit Pfeffer abschmecken. Evtl. salzen (die oliven sind meistens so salzig, dass ich kein extrasalz mehr verwende), in ein sauberes Glas füllen und mit etwas Olivenöl bedeckt gut verschließen.

das rezept habe ich abgewandelt aus diesem* wundervollen buch.


pesto nero schmeckt herrlich zu pasta oder gnocchi. aber fast noch lieber mag ich es eben als brotaufstrich. ein wenig davon auf geröstetem weißbrot - easy peasy perfekte bruschette im handumdrehen.


wenn du noch mehr pestoinspiration suchst, klick doch mal zum pinterest board von Mia, der Küchenchaotin. sie hat vor einiger zeit ein blogevent zum thema pesto gestartet und dort die rezepte gesammelt.


*affiliate link - wenn du über diesen link bei amazon bestellst, bekomme ich eine kleine provision, die ich dann wieder in meinen blog investiere. du bezahlst natürlich nicht mehr.

Dienstag, 3. September 2013

Brot 〖Rezension & Rezept〗

ich liebe es brot selbst zu backen. aber das weißt du vielleicht schon. ich liebe nicht nur das fertige produkt, sondern auch den arbeitsvorgang, den duft in der wohnung und das gefühl des selbermachens. und darum habe ich mich besonders über dieses neue buch gefreut.


erschienen bei GU
168 Seiten
zu bestellen: hier
ISBN: 978-3-8338-2196-7

Bernd Armbrust, selber Bäckermeister, stellt in seinem Buch Brot 70 Rezepte für ebendieses vor. Jedes ist anders, jedes klingt gut. Und einfach. Kein Rezept ist überkandidelt, keine exotischen Zutaten werden benötigt. So mag ich das - einfach und bodenständig. Und trotzdem sind die Rezepte speziell, nicht nullachtfünfzehn sozusagen. Die Bilder sind schön und es gibt mindestens eins pro Rezept. Nicht unwichtig für mich - ich will schließlich wissen, wie das Resultat ungefähr aussehen soll.
Und Herr Armbrust versorgt einen auch mit wertvollen Tipps rund ums Brotbacken. Grundwissen, Grundrezepte zu Sauerteigansatz, Sauerteigbrot und Hefebrot, Warenkunde zu Mehl- und Getreidesorten, sowie zu Saaten und Gewürzen. Außerdem Bäckerlatein. Brotbackherz, was willst du mehr?
Nun zur Hauptsache: die Rezepte. Diese sind gegliedert in klassische Brote, besondere Brote und süße Brote. Sauerteigbrote, Vollkornbrote, Brote mit Gemüse, Dinkel- oder Roggenbrot, Brotschnecke, Brotbonbons, Apfelbrot, Pflaumenstange - Seite um Seite neue Rezepte. Alle sind einfach und leicht verständlich beschrieben - und somit auch für Brotbackanfänger geeignet. Etwas Gespür brauchst du natürlich schon, aber mit ein wenig Übung gelingt alles.

Fazit:

Brot von Bernd Armbrust bietet eine Fülle von Rezepten für jede Gelegenheit. Mit wunderschönen Bildern gespickt macht das Buch Lust aufs Brotbacken. Die Rezepte sind alltagstauglich, trotzdem neu und modern. Der Bäckermeister Armbrust verrät Tipps, die auch ungeübteren Bäckern das Brotbacken einfach machen.

und weil eine buchrezension ohne rezept nur halb so viel spaß macht, habe ich natürlich auch noch ein tolles rezept für dich.


ich habe das rezept etwas adaptiert und anstelle von 12 minifladen 4 größere gebacken. jetzt heißt es auch anders. minifladen wäre schließlich nicht mehr passend...

Tomatenfladen

(4 größere Fladen)

600g Mehl (ich habe weizen und dinkel gemischt)
20g Hefe
250ml lauwarmes Wasser
1 Dose Pizzatomaten
10g Salz
50ml Olivenöl
1 Handvoll Basilikum, gehackt
1 Handvoll getrocknete Tomaten, in feine Streifen geschnitten
250g Sauerrahm
1 Knoblauchzehe
einige Oliven
5 Cocktailtomaten
1 Pckg. Feta
getrockneter Oregano
Salz, Pfeffer

Wasser in eine Rührschüssel geben, die Hefe hineinkrümeln und auflösen. Mehl, Salz, Öl und 200g Pizzatomaten dazugeben und verkneten. Eventuell mehr Mehl zugeben. (bei mir war der Teig sehr feucht, ich habe noch ordentlich mehl dazugegeben). Basilikum und ca. die Hälfte der getrockneten Tomaten zum Teig geben und unterkneten. Den Teig 30 Minuten gehen lassen (zum beispiel im backrohr bei maximal 50°).
Knoblauchzehe pressen und mit Sauerrahm, Salz und Pfeffer verrühren. Feta würfeln, Cocktailtomaten vierteln, Oliven halbieren.
Backrohr auf 200° vorheizen.
Den Teig vierteln und jedes Stück zu einem ca. 1cm dicken Kreis ausrollen. Die Ränder der 4 Kreise leicht aufrollen. 2 Fladen mit Sauerrahm bestreichen, 2 Fladen mit den restlichen Pizzatomaten. Nach Geschmack mit Oliven, getrockneten Tomaten, Cocktailtomaten und Feta belegen und mit getrocknetem Oregano bestreuen.
Die Fladen im Backrohr ca. 17 Minuten backen.



ich liebe es mit rezepten zu experimentieren, deswegen konnte ich mich auch nicht zurückhalten und hab mein "eigenes ding" gemacht. du kannst das natürlich auch. der belag kann ganz nach deinem geschmack gestaltet werden: verschiedener käse, wurst, speck, gemüse - was du willst oder zuhause hast. es schmeckt bestimmt!


übrigens, das buch "Brot" wurde mir vom GU Verlag kostenlos zu verfügung gestellt. dafür nochmal danke!
meine meinung zu dem buch bleibt davon aber natürlich gänzlich unberührt.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Grillsaison #6 〖Mehrerlei Baguettes〗

oh là là! der sommer gibt ein gastspiel. das muss ausgenutzt werden - also fix den grill anschmeißen, brot in den ofen schieben, salat rupfen und genießen! und passend zum punkt brot in den ofen schieben hab ich wieder ein tolles brotrezept für dich. wieder ganz einfach, wieder ganz schnell. ich nenn die brote einfach mal baguettes, und davon gibts gleich mehrere. übrigens hab ich überprüft, ob sich die dinger überhaupt baguettes nennen dürfen. dürfen sie. weil ein baguette ist nix anderes als ein langgezogenes weißbrot. und das passt ja...


wiedermal ein rezept, in dem du verarbeiten kannst, was dir gefällt. oder was der kühlschrank hergibt.

Mehrerlei Baguettes

(4 Stück)

400g Mehl
250ml lauwarmes Wasser
1 Pckg. Trockenhefe
1 TL Zucker
1 TL Salz
1 EL Olivenöl

Oliven
Käse (gewürfelt und gerieben, zum beispiel emmentaler oder gouda)
Chorizo (oder eine andere sorte hartwurst)

Zucker und Hefe im Wasser auflösen und 10 Minuten stehen lassen. Mehl, Salz und Olivenöl in eine Rührschüssel geben. Hefemischung zugeben und kräftig kneten (lassen... ich knete ja fast nie von hand). Nach Bedarf evtl. noch Mehl oder Wasser zugeben. (bei mir hat es aber genau gepasst!) An einem warmen Ort ca. 40 Minuten gehen lassen.
Backofen auf 220° vorheizen. Oliven in Ringe schneiden. Wurst in Scheibchen schneiden (ich hab eine spezielle art hartwürstl genommen, die bekommen wir manchmal von der omi - die kann man im geschäft nicht kaufen. aber landjäger, kaminwurzen, salami, chorizo... passt alles!)
Teig in 4 Portionen teilen und zu länglichen Broten formen. (die brote wirken recht dünn, aber keine angst, das wird schon) Variante 1: Olivenringe auf einem Baguette verteilen. Variante 2: Teig längs aufschneiden und mit Käsewürfeln füllen. Geriebenen Käse oben drauf streuen. Variante 3: genau gleich mit Wurstscheibchen füllen und evtl. mit übrigen Scheibchen dekorieren. Variante 4: mit Käsewürfeln füllen und mit Oliven dekorieren. Die Brote ca. 20-25 Minuten backen, oder bis sie leicht gebräunt sind.




übrigens, variante 4 ist entstanden, weil ich noch käse und oliven übrig hatte. du kannst dir natürlich auch was anderes einfallen lassen. ursprünglichh wollte ich es mit tomatenpesto füllen. das kommt ein anderes mal.

gesehen habe ich diese brote bei pinterest. eine tolle inspirationsquelle, dieses pinterest. das originalrezept findest du hier.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Onion Tarts

in letzter zeit lasse ich mich immer wieder gerne bei pinterest inspirieren. und zwar nach dem zufallsprinzip: ich sehe ein bild das mir gefällt und muss prompt nachmachen was zu sehen ist. so gings mir auch mit diesen onion tarts. die sind echt schnell gemacht und machen auf dem teller ordentlich was her. bei mir gabs die schon als vorspeise, aber auch als snack sind sie gerade recht.


Onion Tarts


2 Rollen Blätterteig
Cocktailtomaten
schwarze und grüne Oliven
1 Zwiebel
Feta (oder ein pendant aus kuhmilch)
frischer Thymian

Backrohr auf 200° vorheizen.
Ein Muffinblech mit Olivenöl einpinseln. Zwiebel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Cocktailtomaten halbieren (oder vierteln, je nach größe). Oliven halbieren. Käse in sehr kleine Würfel schneiden, Thymian abzupfen. Tomaten, Oliven und Thymian in die Förmchen füllen (mit "system" oder ohne). Mit 1-2 Scheiben Zwiebel abdecken. Aus dem Blätterteig Kreise ausstechen und fest in die Förmchen drücken - quasi über alles drüber stülpen und fest andrücken. Ca. 20-25 Minuten backen. Ein Brett über das Muffinblech legen und die Onion Tarts daraufstürzen. Käse auf den Tarts verteilen und warm oder kalt servieren.

wenn du magst kannst du noch etwas balsamico drüber geben, je süßer der balsamico desto besser.
das original rezept und eine tolle step by step anleitung findest du übrigens hier