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Donnerstag, 31. Mai 2018

I Scream For Ice Cream 〖Coconut Popsicles〗


kokosnuss ist ja wohl der inbegriff von sommer, oder? was könnte also besser passen, als eis am stiel mit kokos und ein wenig schokolade. sonst braucht es nicht viel, ehrlich gesagt. die schokolade sorgt  eigentlich nur für den knack und ein paar optikpunkte auf der eis-beauty-skala. kann man auch weglassen. und das beste: wenn du ein gefrierfach hast, kannst du eis am stiel oder popsicles, wie das neudeutsch heißt, wirklich ganz leicht selber machen. im idealfall hast du noch eisförmchen, wie zum beispiel diese hier: klick*, aber ganz ehrlich - ausgelöffelte joghurtbecher tuns auch. nicht mal eisstäbchen sind unbedingt nötig. du kannst auch einfach einen kleinen löffel nehmen. spricht also nichts dagegen, es selber mal auszuprobieren!


sogar der mann war angetan von meinen coconut popsicles, und der ist normalerweise nicht so einfach zu kriegen, wenns um stieleis geht. als nächstes versuche ich mal kokos, ananas und rum. für karibik flair und so. das scheint mir erstens eine gute idee, und zweitens im sommer eine gute cocktail alternative zu sein. eis am stiel für erwachsene, sozusagen... eventuell plane ich auch einen post zu boozy cocktail popsicles, mal schauen, was sich ausgeht.



Coconut Popsicles


(8 Stück in dieser Form*)

500ml Kokosmilch
75g Honig oder Agavendicksaft als vegane Alternative
Schokoglasur
1 Handvoll Kokoschips

Kokosmilch mit Honig oder Agavendicksaft verrühren und in die Eisförmchen füllen. 1 Stunde tiefkühlen, dann die Eisstäbchen hineinstecken. 6 Stunden oder besser über Nacht gefrieren lassen. Nach Belieben mit Schokoglasur und Kokoschips verzieren.


*affiliate link - wenn du über diesen link bei amazon bestellst, bekomme ich eine kleine provision, die ich dann wieder in meinen blog investiere. du bezahlst natürlich nicht mehr.

Sonntag, 3. Dezember 2017

In der Weihnachtsbäckerei 〖Kokoswürfel〗


wie läufts bei dir und der weihnachtsbäckerei so? oder besser: bäckst du noch, oder mampfst du schon? wir sind team mampfer ab dem 1. advent. das kam so: früher (bis vorletztes jahr eigentlich)  durfte man weihnachtskekse erst am heiligen abend während oder nach der bescherung kosten. natürlich dachte man ich aber immer, dass sie eigentlich vorher im advent um längen besser schmecken würden. ausgelöst durch unseren letztjährigen marokko-urlaub in den weihnachtsferien, musste ich diese theorie überprüfen (sonst hätten wir an ostern noch weihnachtskekse geknabbert). und ja, es stimmt. kekse in der vorweihnachtszeit verströmen gleich stimmung und vorfreude. darum ist das jetzt die neue tradition bei uns. kekse ab dem 1. advent und zwar jedes jahr.


es hat noch zumindest einen großen vorteil, wenn die weihnachtsbäckerei bereits zu beginn des advents abgeschlossen ist: es ist ERLEDIGT und ich kann mich die restlichen wochen ausruhen, freuen und auf weihnachten einstimmen. und nur noch das backen, worauf ich lust habe. nicht, dass ich auf kekse keine lust hätte, nur backe ich sie nicht mit wahnsinniger leidenschaft. aber klar, wenn ich das ergebnis dann am teller sehe, bin ich meistens schon begeistert. mit dem heurigen resultat bin ich sogar sehr zufrieden, so dass ich dir auch ein paar sorten zeigen möchte. es folgen also in kürze zumindest 2 weitere rezepte. mal schauen, vielleicht werden es sogar noch mehr. 


am liebsten mag ich die sorten, die quasi fertig aus dem ofen kommen. diese kokoswürfel (der name kommt übrigens nur vom kokos oben drauf) gehören da zwar nicht dazu, aber die zusätzliche arbeit hält sich in grenzen, sie schmecken saftig und sind ziemlich hübsch. das auge isst ja immer mit, aber beim keksteller ist mir optik besonders wichtig. 



Kokoswürfel


(1 Blech / 100 Stück)

125g Staubzucker
60g Butter
2 Dotter
einige Tropfen Rumaroma
25g Kakaopulver, ungesüßt
150g Mehl
1 EL Backpulver
125ml Milch
2 Eiweiß

Schokoladenglasur
Kokosflocken

Backrohr auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.
Butter, Zucker, Dotter und Rumaroma cremig mixen. Mehl, Kakao und Backpulver mischen, evtl. sieben und mit der Milch unterrühren. Eiweiß steif schlagen und unterheben. Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen und etwa 20 Minuten backen. Gut auskühlen lassen und dann in 2x2cm große Würfelchen schneiden. Jeden Würfel einzeln in Schokoladenglasur tunken, auf einem Gitter oder auf Backpapier leicht antrocknen lassen und mit Kokosflocken bestreuen. Wichtig ist, dass die Würfel komplett überzogen sind, sonst werden sie hart und trocken.

beim lösen der kokoswürfel vom abtropfgitter ist vorsichtg geboten, sonst reißt du gleich die glasur weg. am besten drückst du sie leicht von unten an und schiebst sie so vom gitter hoch. das klappt dann ganz einfach. wenn du die plätzchen auf backpapier abtropfen lässt, bekommen sie ein schokoladenfüßchen, das zwar den geschmack nicht stört, mir aber nicht so gut gefällt.


falls du die kokoswürfel ausprobierst, freue ich mich wenn du mir ein foto davon zeigst. und außerdem bin ich gespannt auf deine lieblingssorten und würde mich freuen, wenn du sie mir verrätst!


Freitag, 24. Februar 2017

Was fürs Frühstück 〖Kokosmilchreis〗

vor ungefähr einem jahr hatte ich ein horizonterweiterndes erlebnis. ich hab mir einen milchreis gekocht. was daran so besonders sein soll, fragst du dich? tja. es war mein allererstes mal. und ich war schon über dreißig. retrospektiv frage ich mich, warum ich solange gewartet habe, because I love it. a lot. und natürlich weiß ich, was bei mir liebe auf den ersten löffel war, finden andere nicht so richtig toll. milchreis polarisiert. das war ziemlich sicher auch der grund, warum ich in meiner kindheit keinen milchreis gegessen habe. es hat sich jetzt aber "auspolarisiert" - sogar der mann (= eigentlich bekennender milchreisgegner) mag meine variante!


so. und jetzt heißt das ding milchreis, obwohl es eigentlich gar keiner ist. es ist nämlich keine milch drin. wie das geht? ganz einfach. ich verwende zum kochen einen pflanzlichen drink. genauer gesagt, den Alpro Kokosnussdrink Original*. durch den herrlichen kokosgeschmack schmeckt das frühstück gleich nach urlaub und ich starte besonders gut gelaunt in den tag. ja, du hast richtig gelesen - ich esse diesen kokosmilchreis zum frühstück. ich bereite ihn am abend vorher zu und stelle ihn kalt. nicht nur, weil mir das milchreiskochen in der früh zu lange dauern würde, sondern hauptsächlich deshalb, weil ich milchreis am liebsten kalt genieße. neben dem urlaubsfeelingsboost hat der Alpro Kokosnussdrink Original noch andere fähigkeiten, die ich schätze. zum beispiel ist er eine vitamin b12 quelle. sehr praktisch bei akuter frühjahrsmüdigkeit. vitamin b12 wirkt nämlich ermüdung entgegen. außerdem kommt er ohne zuckerzusatz aus und natürlich (achtung wortwitz!) ist er auch vegan.


außer kokos ist im Alpro Kokosnussdrink Original noch reis enthalten. und das passt eben wie die faust aufs auge zu meinem kokosmilchreis.



Kokosmilchreis


(2 Portionen)

500ml Alpro Kokosnussdrink Original
120g Milchreis (Rundkornreis)
1 Pr. Salz
1 EL Kokosblütenzucker
1 Handvoll Kokoschips

Alpro Kokosnussdrink Original in einen Topf geben. Zucker einstreuen, so dass der Topfboden bedeckt ist und aufkochen. Reis einstreuen, kurz aufkochen und dann auf sehr kleiner Flamme ca. 40 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Ab und zu umrühren. In der Zwischenzeit die Kokoschips in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie duften und Farbe bekommen. Milchreis auf 2 Schüsseln aufteilen und mit Kokoschips bestreuen.

weil ich meinen kokosmilchreis kalt esse, gebe ich vor dem essen noch einen extraschluck Kokosdrink in die schüssel. das finde ich besonders lecker. der milchreis zieht nämlich ordentlich nach und saugt die flüssigkeit gut auf und ich löffle gern noch ein paar löffel des leckeren drinks.


wenn du den kokosmilchreis auch gerne am nächsten tag als frühstück oder pausensnack genießen möchtest, füllst du ihn einfach in 2 schraubgläser. das ist dann eben auch als to go variante sehr praktisch. theoretisch könntest du den kokosmilchreis im büro auch wieder aufwärmen, aber wer will das schon...

*sponsored - dieser beitrag entstand in zusammenarbeit mit Alpro.

Sonntag, 8. Januar 2017

Was fürs Frühstück 〖Bananabread Granola〗

das neue jahr hat schon grandios begonnen. gemeinsam mit dem mann habe ich marokko bereist und die zeit zwischen den jahren in vollen zügen genossen. ganz ohne silvesterparty übrigens. die gabs dort wo wir waren nämlich gar nicht und vermisst haben wir sie auch nicht. weihnachten vorher daheim war auch wundervoll. bei dir hoffentlich auch? unter anderem wurde ich mit reichlich neuen kochbüchern beschenkt. meine familie weiß eben, wie sie mich glücklich macht und hat für nachschub an inspirationsquellen für alltag und blog gesorgt. viel zeit hatte ich noch nicht um darin zu schmökern, aber das hole ich gerade nach. und ich bin dabei schon über eine tolle idee gestolpert: bananabread granola. und weil es bei uns morgen wieder losgeht mit dem alltag, habe ich das gleich mal ausprobiert. granola lässt sich ja super mit in die arbeit nehmen (mit dem frühstück unter der woche haben wirs immer noch nicht so) und ist ein köstlicher frühstücks- oder pausensnack. außerdem: es schmeckt herrlich!


bananenbrot liebe ich, müsli mit bananenscheiben habe ich schon als kind gegessen und ganz generell sind bananen gesund und lecker. bananabread granola ist also eine grandiose idee. leider ist sie wie schon gesagt nicht von mir, gefunden habe ich das rezept nämlich so ähnlich in diesem schönen buch: My New Roots*. den blog zum buch finde ich übrigens auch ganz toll. ich habe das rezept etwas abgeändert, damit es mehr meinem gusto und vorratsschrank entsprach.


Bananabread Granola


100g Haferflocken zart
100g Haferflocken kernig
80g grob gehackte Walnüsse
40g Kokoschips
2 gehäufte EL Leinsamen
1 EL Zimt
1 reife Banane
60ml Ahornsirup
40ml Öl (Rapsöl, Kokosöl (kurz erwärmen, damit es flüssig wird) oder Sesamöl)

Backrohr auf 180° vorheizen.
Banane schälen und mit Ahornsirup und Öl im Blender oder mit dem Stabmixer zu einer glatten Masse pürieren. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen und mit der Bananenmasse vermengen. Mit einem Gummispatel sehr gut durchmischen. Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und gleichmäßig verstreichen. 30 Minuten backen. Anschließend mit einem Löffel in kleinere Stückchen teilen, gut durchmischen und weiterbacken. Nach etwa 7 Minuten wieder durchrühren. Solange wiederholen und dabei größere Stücke mit dem Löffel zerteilen, bis die Stückchen richtig trocken und knusprig sind. Die Temperatur eventuell reduzieren (100°), wenn das Granola zu dunkel wird. Auskühlen lassen und luftdicht verpacken.


natürlich kannst du bei den nüssen variieren und das ganze auch an die umstände deiner speisekammer anpassen. im jänner will ich immer ausmisten und reste aufbrauchen, deshalb könnte die nächste ladung ganz anders ausschauen. mit cashews und sonnenblumenkernen zum beispiel. haselnüsse sind auch noch von der weihnachtsbäckerei übrig. aber bananabread gibts bei mir schon immer mit walnüssen und darum ist das hier die perfekte mischung, finde ich.


ich bin gespannt, was dieses jahr so bringt. persönlich natürlich, aber auch für den blog. Die Glücklichmacherei wird bald 4. das heißt schon seit fast 4 jahren verfolge ich dieses tolle hobby und es macht immer noch so viel spaß, wie am ersten tag. nein, stimmt nicht - mehr spaß. jep, definitiv mehr. und vielleicht liegt das auch daran, dass ich mir keine besonderen ziele stecke - ich blogge wenn es mir spaß macht und wann es mir spaß macht. ich lege auch ab und zu mal eine pause ein. zum beispiel, wenn es im leben 1.0 turbulent zugeht. oder wenn ich einfach keine lust habe. hier bestimme nämlich ich und ich kann mir eine auszeit nehmen, wenn ich sie brauche. mittlerweile weiß ich, dass du trotzdem wieder hier vorbeischaust. das war anfangs anders, da hatte ich schon oft das gefühl (aber auch lust) neue inhalte produzieren zu müssen, um dich bei der stange zu halten. mit dem alter wird man also entspannter. herrlich. und privat wird das hoffentlich auch ein tolles jahr. bestimmt steht wieder die eine oder andere tolle reise ins haus. die sommerferien sind schließlich lang. und manches ist auch schon fix eingeplant. ich bin ganz optimistisch. es wird schön werden. und das wünsch ich dir auch!


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Sonntag, 18. Dezember 2016

Advent, Advent... 〖Schoko-Kokoswaffeln〗

so langsam kommt jetzt doch ein klitzekleines bisschen stressgefühl auf. dabei bin ich auf die festtage so gut vorbereitet wie nie zuvor. geschenke hab ich besorgt oder zumindest die ideen gesammelt, das festtagsmenü ist im groben geplant, die xmas playlist wurde mit schmissigen songs upgedatet und die weihnachtspost muss nur noch zur post gebracht werden. es liegt eigentlich daran, dass der mann und ich gleich nach den feiertagen in den urlaub düsen. bis letztes wochenende war noch nichts geplant. außer der flug, den hatten wir bereits vor dem sommer gebucht. marokko - stand schon lange auf meiner bucket list ganz oben, vor allem im nicht so warmen winter dort. die weihnachtsferien sind also genau der richtige zeitpunkt. bloß blöd, dass es immer ganz viel zu tun gibt und so wenig zeit, diese reise vorzubereiten. luxusprobleme, I know. das sollte sich ändern und darum habe ich waffeln gebacken.


falls sich dir der zusammenhang von frisch gebackenen waffeln und urlaubsplanung nicht auf den ersten blick erschließt, verstehe ich das. aber lass mich erläutern:
erstens, das sind nicht irgendwelche waffeln, sondern schoko-kokoswaffeln.
zweitens, backen entspannt mich. und das waffeleisen sollte eh öfters verwendet werden.
drittens, beim gemeinsamen essen kommen dem mann und mir die besten ideen.
viertens, ein voller bauch studiert (= reiseplanung) nicht gern, also ist eine kleinere waffel genau richtig. wenn man sich beherrschen kann und nicht drei isst. oder vier.
und fünftens, der geschmack von kokos erinnert mich immer ein bisschen an urlaub. und trotzdem passt er zur weihnachtszeit wie das kokosbusserl auf den plätzchenteller.


für die waffeln habe ich weder butter, noch zucker (nur ein winzig kleines bisschen oben drauf), noch eier oder milch verwendet. das kam so: weil schokolade und kokos eine ganz hervorragende kombination sind, habe ich kürzlich den Alpro Kokosnussdrink Choco* probiert. ich war begeistert. der beste pflanzliche drink, den ich bisher probiert hatte. beim nächsten einkauf habe ich gleich 2 weiter packungen eingepackt. offenbar in weiser voraussicht. den drink habe ich nämlich für dieses waffelrezept verwendet. weil der drink bereits gesüßt ist, konnte ich auf den zusatz von weiterem zucker verzichten. extrasüßes isst man in der weihnachtszeit eh genug. und nach erfolgreichem test kann ich sagen, dass du weder eier noch butter und co für richtig schöne knusprige und dennoch saftige waffeln brauchst. die hier fand ich nämlich wirklich ziemlich perfekt.


der Kokosdrink Choco kommt in einer literpackung daher. für das rezept brauchst du nur 300ml, so bleibt noch genug übrig, für eine tasse heiße schokolade. du kannst den drink nämlich auch hervorragend erwärmen und zu deinen waffeln genießen. oder du machst es wie ich und trinkst ihn eiskalt dazu. übrigens ist in diesem drink neben calcium und vitamin d zusätzlich noch vitamin b12 enthalten. das kann man besonders im winter gut brauchen, weil es müdigkeit und erschöpfung (aka winterschlafsymptome) vorbeugen kann. und das schadet in dieser für manche so stressigen zeit auf keinen fall.


Schoko-Kokoswaffeln

(5 dicke Waffeln)

250g Dinkelmehl
2 EL Kakaopulver (ungesüßt)
3 Kardamomkapseln
4 EL Kokosflocken plus 1 EL zum Bestreuen
1 Pckg. Backpulver
50ml Kokosöl
300ml Alpro Kokosdrink Choco


Mehl mit Kakao, Kokosflocken und Backpulver mischen. Kardamomkapseln aufklopfen, die Samen mörsern und zur Mehlmischung geben. Kokosöl leicht erwärmen und mit dem Kokosdrink Choco unter die trockenen Zutaten mischen. Alles gut mit einem Gummispatel verrühren. 
Waffeleisen aufheizen und Waffeln nach Anleitung im Waffeleisen backen.
Waffeln mit Kokosflocken und nach Belieben wenig Staubzucker bestreuen.


die waffeln haben übrigens ihr ziel erreicht. die marokkoreise ist bis auf wenige details geplant. das stressgefühl hält sich also in grenzen. und ich freue mich auch schon ziemlich. vorher freue ich mich aber natürlich auf die schönen feiertage mit familie und freunden. erst danach gehts ab in den süden...

* sponsored - dieser beitrag entstand in zusammenarbeit mit Alpro.

Montag, 26. Oktober 2015

Wer jung bleiben will, muss über den Tellerrand hinaus schauen!* 〖Israel & Tahini Bites〗

dieser sommer hatte es in sich. ich bin gemeinsam mit dem mann wochenlang um die halbe welt (also eher im sinn der strecke) gereist. es war anstrengend, aber es hat sich unheimlich gelohnt. reisen erweitert eben den horizont. außerdem hatte ich auch geburtstag. wie jeden sommer natürlich. und zufällig war ich auch daheim. ich bin jetzt kein unglaublicher geburtstagsfetischist. zugegeben, ich liebe geschenke (wer nicht?) und besuch von familie und freunden, aber das mit dem älter werden müsste jetzt nicht unbedingt sein. und doch hat das "alter" ganz viele ein paar vorteile. nämlich erstens, längst den mann gefunden zu haben, mit dem ich den rest des lebens verbringen will. oder eine eigene wohnung zu haben, zum beispiel. schon viel erlebt zu haben, auch zum beispiel. oder genügend geld zu haben, um noch mehr erleben zu können. und das durch einen job, den man liebt. die dreißiger sind also vielleicht sogar noch besser als die zwanziger, wenn ich es mir recht überlege.


und obwohl ich eben schon über dreißig bin, fühle ich mich jung. und das soll bitteschön auch so bleiben. dabei hilft meiner meinung nach dieses berühmte "über den tellerrand hinaus schauen". offen sein für neues, aber nicht im sinne einer bloßen floskel. ernst nehmen sollte man das und sich bemühen. natürlich nicht nur auf reisen. aber dennoch fällt mir die horizonterweiternde wirkung von reisen unterwegs besonders auf.


israel hat mich diesen sommer nachhaltig beeindruckt. die kontraste sind unglaublich. politisch, kulturell, religiös. und das land selbst bezaubert durch fruchtbarkeit und wüste gleichermaßen. zumindest mich. natürlich finde ich nicht alles schön, was sich dort abspielt (gerade politisches oder religiöses), aber dazu fällt mir nur wieder ein: offenheit ist wichtig.


auch kulinarisch hat das land einiges zu bieten. etwas davon habe ich versucht in einem einfachen rezept einzufangen. dazu später mehr.


die unzähligen märkte - speziell in jerusalem - lassen foodie-herzen höher schlagen. der arabische souk mit gewürzen, schmuck, souvenirs und natürlich auch dingen für den alltäglichen gebrauch ist ein erlebnis für sich. genau wie mahane yehuda, der jüdische markt, den wir am freitag vor shabbat beginn besucht haben. muss man mal erlebt haben, finde ich.


gerade in jerusalem spürt man auch diese große religiöse vielfalt. natürlich zu beginn des shabbats an der klagemauer, aber auch auf dem tempelberg, der aktuell leider gerade wieder heiß umstritten ist. wir haben uns übrigens sicher gefühlt. die menschen waren offen und haben uns freundlich empfangen, ganz speziell im westjordanland. aber natürlich hatten wir glück. wir waren rechtzeitig vor den neuerlich ausgebrochenen unruhen im land.


die israelischen sperranlagen im westjordanland - höher als die berliner mauer und gleich beklemmend. banksy hat sich darauf neben palästinensischen künstlern und leuten wie du und ich, mehrmals verewigt.


ganz ehrlich, ich könnte noch ewig so weiter machen. tu ich aber nicht. ich hoffe viel mehr, dass du selber irgendwann die gelegenheit hast (oder schon hattest?), dieses land zu bereisen. falls du tipps brauchst, schreib mir einfach - vielleicht kann ich dir ja weiterhelfen.

jetzt komm ich zurück in meine küche. und zu dem kulinarischen mitbringsel, das ich vorher schon erwähnt habe.


obwohl das mit dem mitbringsel ein wenig irreführend ist, die zutaten hab ich zwar mitgebracht, aber das rezept habe ich bei ohladycakes.com gesehen. 


Tahini Bites

(ca. 30 Stück)

100g geriebene Mandeln
15g Kakaopulver
1 Pr. Salz
100g entsteinte Datteln
50g Tahini (Sesampaste)
etwas Kokosmilch (oder normale Milch)

Kakaopulver zum Rollen

Mandeln, Kakao und Salz mischen und mit Tahini und den Datteln im Blitzhacker oder Blender vermixen, bis eine klumpige Masse entsteht. Kokosmilch in Esslöffeln zugeben und dazwischen wieder mixen bis ein Teig entsteht. Evtl. auch mit den Händen etwas kneten und ggf. mehr Kokosmilch zugeben. Mit einem Löffel kleine Häppchen abstechen und mit den Fingern in Kugelform drücken. Die Kugeln nach Belieben in Kakaopulver rollen und kühl und luftdicht verpackt aufbewahren.


noch mehr geschichten von ganz unterschiedlichen leuten zum thema #jungbleiben kannst du übrigens auf dem Vöslauer Blog nachlesen. außerdem hast du die möglichkeit deine eigene geschichte zum thema #jungbleiben zu erzählen und so teil der kampagne zu werden. genaueres kannst du hier nachlesen: klick.


*dieser beitrag entstand mit freundlicher unterstützung von Vöslauer.