Dienstag, 3. März 2015

Streetfood 〖Focaccia〗

das wetter lässt zu wünschen übrig. die anzeichen von frühling, die ich schon vor einiger zeit entdeckt hatte, waren wohl einbildung. die logische folge davon - ich fantasiere von urlaub, meer, sonne, dolce vita und vino bianco. und das, obwohl ich die kalte jahreszeit eigentlich bevorzuge. aber genug ist eben irgendwann genug. ein (weiterer) kurzurlaub in bella italia ist derweil nicht geplant, vor allem weil wir ja im oktober erst in rom waren. beim dortigen lokalaugenschein habe ich nicht nur pizza, pasta und gelato genossen, sondern auch focaccia. gibts ja in jedem supermarkt an der brottheke und überhaupt an jeder straßenecke. italienisches streetfood eben.


ich hab mich also an den herd geschwungen und focaccia gebacken. und wenn man beim essen die augen zumacht, könnte man meinen, man sei in italien. wenn da nur das prasseln des regens nicht wäre... aber gut, man kann nicht alles haben. ist auch egal - focaccia ohne sonnenschein schmeckt nämlich auch.


Focacchia mit karamellisierten Zwiebeln, Tomaten und Zwiebelsamen

(für eine Form mit 24cm ∅)

250g Mehl
1 Pr. Salz
1/2 Würfel Hefe
150g warmes Wasser
1 EL Olivenöl

Olivenöl
2 rote Zwiebeln
2 EL brauner Zucker
5 EL dunkler Balsamico
15-20 Cocktailtomaten
1 EL Zwiebelsamen
Salz

Hefe im warmen Wasser und Öl auflösen. Mehl mit Salz mischen. Hefemischung zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Mindestens 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gut sichtbar gehen lassen.
Zwiebeln in feine Ringe schneiden und in etwas Ölivenöl anbraten bis sie weich sind. Zucker und Balsamico darüber geben und so lange bei mittlerer Hitze dünsten, bis der Balsamico einreduziert ist.
Teig mit den Händen ausbreiten. Die Zwiebeln darüber geben und mit einer Gabel verteilen. Den Teig mehrmals zusammenfalten, dass die Zwiebeln gut in den Teig eingearbeitet sind. Die Form mit wenig Olivenöl bepinseln. Teig hineinlegen und mit den Fingern in die Form drücken. Den Teig in der Form weitere 20 Minuten zugedeckt gehen lassen. 
Backrohr auf 200° vorheizen.
Tomaten waschen und halbieren. Mit den Fingern Mulden in den Teig drücken und die Tomatenhälften hineindrücken. Mit Olivenöl großzügig bepinseln und mit Zwiebelsamen und Salz bestreuen. Ca. 20 Minuten backen.

das rezept habe ich aus What Katie ate at the weekend* abgewandelt.


natürlich muss man focaccia überhaupt nicht in einer tarteform backen. aber die ist neu und wollte zum einsatz gebracht werden. und ich wär keine foodbloggerin, wenn ich mein gebäck nicht "color-coordinated" präsentieren würde. aber wenn du die mengenangaben verdoppelst kannst du auch ein ganzes blech focaccia backen.


ich war schon länger auf der suche nach einer schönen runden tarteform. ich habe natürlich eine - ganz billig und aus metall. da hab ich einmal nicht aufgepasst und die form beim kuchen aufschneiden am boden mit dem messer zerkratzt. dieses übel kennst du bestimmt. jetzt löst sich die beschichtung. nicht gut. es musste also dringend eine neue her. am liebsten in schön und eben nicht aus metall. die neue ist von le creuset. die ist nicht nur hübsch, sondern auch kratz- und schnittfest. quasi unkaputtbar - perfekt also. fündig geworden bin ich bei der digitalen shoppingmal netzshopping**. die auswahl ist riesig, zum glück sind die shopping kategorien aber sehr übersichtlich gestaltet, so hab ich gleich gefunden, was ich wollte. und zwar hier, in der kategorie tarteformen (kein affiliate link).


die focaccia schmeckt nach sommer und die zwiebelsamen sorgen für das gewisse etwas. falls du keine hast, schlage ich vor du besorgst dir welche. die passen wirklich gut zu brot aller art. auf grissini schmecken sie auch ganz herrlich. sonst kannst du aber natürlich auch thymian oder rosmarin für eine mediterrane note auf der focaccia verwenden. und lauwarm finden wir sie übrigens am besten.

*affiliate link - wenn du das buch über diesen link bei amazon bestellst, bekomme ich eine kleine provision, die ich dann wieder in meinen blog investiere. du bezahlst natürlich nicht mehr.

**dieser post entstand in zusammenarbeit mit netzshopping.

Sonntag, 1. März 2015

Knabberspaß 〖Gewürznüsse〗

es war mal wieder zeit für knabberzeug. obwohl ich sonst eher eine naschkatze bin. salziges wie kartoffelchips, popcorn und co lassen mich normalerweise eben kalt. außer natürlich jeweils in der selbstgemachten variante. aber die einzige knabberei, die ich wirklich liebe sind nüsse. am besten pikant und selbstgemacht. ohne zusatzstoffe, dafür mit echten gewürzen und verschiedenen nüssen. 


so eine würzige nussmischung kannst du ganz leicht selber machen. natürlich auch in größeren mengen, falls freunde kommen. oder für einen filmabend. oder für den mädelsabend. oder zum champions league schauen. ja, und wenn bei uns freunde vorbei kommen, reden wir auch manchmal über rezepte. und so kam es, dass mir die liebe moni das rezept für diese nüsse verraten hat. danke dafür, liebe moni ♡



Gewürznüsse


200g gemischte Nüsse
100ml Wasser
100g Zucker
2 TL Salz
1/2 TL Paprika edelsüß
1/2 TL Paprika scharf
1/2 TL Zimt
1/2 TL Hot Madras Curry
1/2 TL frisch gemahlener Pfeffer
1 Msp. Chili
1 Msp. Muskat
1 Msp. Kreuzkümmel

Wasser mit Zucker aufkochen und 5 Minuten kochen lassen. Die Nussmischung in den Zuckersirup geben, gut umrühren und zur Seite stellen. 
Backrohr auf 170° vorheizen. 
Inzwischen das Salz mit den Gewürzen mischen. Nüsse absieben und in einer Schüssel gut mit den Gewürzen mischen. Die Nussmischung auf einem Backblech verteilen und 15 Minuten im Ofen rösten. Die Nüsse zwischendurch einmal wenden. Danach die Temperatur auf 80° reduzieren und die Nüsse weitere 20 Minuten im Ofen trockenen lassen.


ich habe für meine nussmischung walnüsse, mandeln und haselnüsse zu gleichen teilen verwendet. kürbiskerne oder cashews sind auch lecker. aber du kannst einfach nehmen, was dir schmeckt. und durch das bad im zuckersirup bleiben die gewürze richtig gut kleben. außerdem bekommen die nüsse so den perfekten "knack". die mischung von süß, salzig und würzig schmeckt überhaupt ziemlich hervorragend.


außerdem ist so eine nussmischung ein tolles geschenk aus der küche. in einem schraubglas bleiben die nüsse lange frisch und knackig. hübsch verpackt machen sie gleich was her. und dann sind sie auch noch total "last minute tauglich". praktisch, oder?


Donnerstag, 26. Februar 2015

Take Away Lunch〖Mason Jar Salad〗

wie du vielleicht auch, verbringe ich meine mittagspause nicht zuhause. und zusätzlich versuche ich meine pause meistens so kurz wie möglich zu halten. deshalb nehme ich gerne einen kleinen snack mit, den ich mir im idealfall am abend vorher herrichte. in der früh, mit kleinen äuglein und morgenmuffelstimmung fallen mir entscheidungen nämlich nicht so leicht und das denken erst recht nicht. außerdem ist die zeit in der früh immer relativ knapp weil ich mich so langsam bewege. und weil ich oft abends mit dem mann gemeinsam was koche (ähm, naja - zumindest essen wir gemeinsam), reicht mittags ein kleiner imbiss. der muss auch nicht warm sein. abwechslung ist wichtig. salat esse ich richtig gerne. vor allem in ungewöhnlichen kombinationen und mit leckerem dressing. schnöden blattsalat finde ich nämlich fad.


wenn du deinen mittagspausen-salat in ein glas schichtest, ist er wahnsinnig hip, hält frisch und passt prima in die tasche. das geheimnis liegt in der reihenfolge der schichten. so weichen die einzelnen zutaten nämlich nicht auf, sondern bleiben frisch und knackig. in der mittagspause schüttest du das glas in eine kleine schüssel oder auf einen teller. so verteilt sich das dressing umgekehrt über allen zutaten. ein wenig durchmischen - fertig!


zuerst kommt das dressing ins glas.



dann folgt eine zutat, die das dressing nicht aufsaugt. zum beispiel geraspelte karotten, ganze cocktailtomätchen, bohnen oder andere hülsenfrüchte.



dann kannst du etwas weichere zutaten einfüllen, wie zum beispiel gurkenstückchen, maiskörner, paprika und so weiter. wichtig ist, dass du die schichten möglichst kompakt einfüllst und das grünzeug möglichst trocken und als letztes einfüllst.






Bulgur Salat

(2 Gläser)

Dressing 
Saft von 1 Zitrone
1 EL Honig (für die vegane variante agavendicksaft oder ahornsirup)
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 Msp. Chiliflocken
Ölivenöl nach Geschmack

1 Karotte
1 Dose Kichererbsen (abgetropft ca. 250g)
1 Granatapfel 
ca. 100g Bulgur
1/2 roter Paprika
4 EL Pinienkerne
2 Handvoll frische Spinatblätter

Für das Dressing alle Zutaten mischen und gut verrühren. Karotte schälen und in feine Streifen schneiden oder raspeln. Kichererbsen waschen und abtropfen lassen. Granatapfel halbieren und die Kerne herausklopfen (geht am besten, indem man mit einem löffel fest auf die schale klopft). Bulgur nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen. Paprika in kleine Stückchen schneiden. Spinatblätter waschen und trocken schleudern oder tupfen.
Dressing auf 2 Gläser aufteilen (oder die hälfte aufbewahren). Die Zutaten werden in dieser Reihenfolge eingeschichtet: Karotten, Kichererbsen, Granatapfelkerne und Bulgur. Den Bulgur mit einem Löffel etwas andrücken. Dann folgen Paprikastückchen, Pinienkerne und Spinatblätter. Die Schichten müssen recht kompakt ins Glas gedrückt werden, vor allem am Schluss, damit möglichst wenig Luft im Glas bleibt. Zum Schluss mit dem Deckel gut verschließen und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren.


mason jar salads boomen ja gerade ein bisschen. kein wunder - es gibt unheimlich viele kombinationsmöglichkeiten, genau wie bei "normalem" salat. du kannst also einfach einpacken was dir schmeckt. und natürlich kannst du den salat auch in ein ganz normales großes marmeladeglas geben. praktisch ist, wenn es eine große öffnung hat, wie zum beispiel ein gurkenglas. und je schmaler, desto besser passt es in meine tasche. 

Montag, 23. Februar 2015

Sonntagsfrühstück 〖Haselnuss Gugel〗

sonntags wird gefrühstückt. gerne auch ausführlich, süß und salzig - von allem etwas. neben diesem brot habe ich für das heutige frühstück ein paar kleine gugel gebacken. ich stehe ja auf kleines gebäck. bisher hatte ich eine backform für ganz kleine minigugel und eine kleine gugelhupfform. jetzt habe ich ganz neu kleine silikonförmchen* für midigugel (so ungefähr muffingröße). und bin begeistert.


vom backergebnis war ich auch begeistert. schokoladig und nussig. und gugelhupf finde ich eh immer schön. meine gugel sind übrigens teil der tchibo "osterfrühstück" blogparade und du kannst ab mittwoch abstimmen, welches gebäck dir am besten gefällt. und was gewinnen kannst du auch.


für osterdeko ist es mir zwar noch etwas zu früh (heute hat es geschneit!), aber ideen für den osterbrunch kann man nicht früh genug sammeln. in das kleine loch vom gugelhupf könnte man gut ein hübsches schokoladenosterei stecken. das würde bestimmt nett aussehen.


Haselnuss Gugel

(7 Midigugel)

50g dunkle Schokolade
2 Eier
60g Butter
15g Staubzucker
1 EL Vanillezucker
1 Pr. Salz
25g Zucker
40g Mehl
50g Haselnüsse
5g Kakao

Backrohr auf 170° Ober-/Unterhitze vorheizen.
Schokolade schmelzen. Eier trennen, Schnee mit Salz steif schlagen. Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen. Butter mit Staubzucker, Schokolade und Vanillezucker cremig mixen. Dotter zugeben und gut vermixen. Mehl, Kakao und Nüsse mischen und abwechselnd mit dem Eischnee unter die Butter-Dotter-Masse heben. Teig in einen Spritzbeutel füllen und in die Gugelförmchen füllen und ca. 20-25 Minuten backen. Die Gugel etwa 5 Minuten in den Förmchen auskühlen lassen und dann herausstürzen. Nach dem vollständigen Abkühlen mit Schokoladeglasur glasieren und nach Belieben dekorieren.


falls du keine passenden förmchen hast kannst du den teig natürlich auch als muffin oder minigugel oder größeren gugelhupf backen.



so sah es heute aber natürlich nicht aus, bei unserem sonntagsbrunch. in echt war das so:



*die gugelförmchen sind aus silikon und wurden mir von tchibo zur verfügung gestellt. den teller mit dem käse drauf gibts übrigens auch bei tchibo. genau wie einige andere tolle utensilien, die das hobbybäcker/innen-herz höher schlagen lassen!

Samstag, 21. Februar 2015

Selbst gebacken schmeckt am besten 〖Chia-Walnuss-Brot〗

es ist schon ein weilchen her, dass ich brot gebacken habe. es war also höchste zeit, das mal wieder in angriff zu nehmen. brot backen ist nämlich echt nicht schwer - es lohnt sich total. wir mögen gerne nüsse im brot, also mussten natürlich welche in den teig. aber bei brot gibt es so viel variationsmöglichkeiten, das gefällt mir. wenn du also die nüsse nicht willst, lässt du sie weg. oder ersetzt sie durch was anderes. das heutige rezept ist ganz simpel und das ergebnis echt köstlich. und der duft von frisch gebackenem brot ist sowieso unwiderstehlich.


chia samen sind ja schon längst der hot shit in der bloggerwelt. in meiner küche sind sie aber erst vor kurzem gelandet. diesen chia pudding variationen, die ich ständig auf instagram sehe, traue ich noch nicht so ganz über den weg. aber im und auf dem brot schmecken sie. und gesund sollen sie ja sein - omega 3 fettsäuren, ballaststoffe, vitamine und so weiter. richtige wundersamen.



Chia-Walnuss-Brot


250g Mehl
25g weiche Butter
1 Pr. Salz
1 Pr. Zucker
125g Buttermilch
1 Pckg Trockenhefe
3 EL warmes Wasser
3 EL Chiasamen*
1 Handvoll grob gehackte Walnüsse

Trockenhefe mit dem warmen Wasser anrühren. Mehl, Salz und Zucker mischen. Butter in kleinen Flöckchen zugeben und abbröseln. Buttermilch, Hefe und 2 EL Chiasamen zugeben und ca. 5 Minuten lang zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Falls mehr Flüssigkeit nötig sein sollte, etwas Buttermilch zugeben. Walnüsse von Hand unterkneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen. 
Backrohr auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teig zu einem länglichen Brot formen (baguette-mäßig), mit Wasser bestreichen und mit den restlichen Chiasamen bestreuen. Brot einschneiden und ca. 20-25 Minuten backen.



das brot ist nicht besonders groß, wie du ja sicher an den mengenangaben im rezept erkannt hast. für 2 personen ist es genau richtig. ich esse nämlich am liebsten frisches brot. ab dem zweiten tag ist brot, selbst wenn es in der brotdose gelagert wurde, nicht mehr so mein ding. und der mann kann auch nicht brot bis zum abwinken futtern. also ist ein kleiner wecken grad recht.



*die chia samen wurden mir von nu3 zur verfügung gestellt.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Streetfood 〖Falafel〗

ich liebe es auf reisen landestypische spezialitäten zu probieren. am liebsten irgendwo an der straße. natürlich geht das nicht immer - eine million herumschwirrende fliegen oder schmutziges wasser sind für mich gute gründe, die gegen streetfood sprechen. wenn du einmal einen "delhi belly" hattest, wirst du nämlich garantiert vorsichtiger... schließlich will man die begrenzte zeit ja so intensiv wie möglich nutzen können. letztes jahr war ich in israel. da war das alles kein problem. es gab köstlichkeiten an jeder ecke und ich hatte nie angst krank zu werden. besonders der souk in jerusalem hat es mir angetan. falafel in der einen hand, einkäufe in der anderen und nebenbei noch mit dem gewürzhändler feilschen hat was. falafel ohne feilschen haben aber auch was. sogar daheim.


meine falafel gibts nicht im pitabrot, sondern mit gurken raita. arabische falafel und indisches raita, das nenn ich mal fusion cooking vom feinsten.


das besondere an meinen falafel ist, dass sie nicht frittiert, sondern im ofen gebacken sind. das hat 2 große vorteile: 1. es stinkt nicht in der ganzen wohnung und 2. sind die falafel nicht ganz so fettig. 


Falafel

(ca. 15 Stück)

1 Dose Kichererbsen (abgetropft ca. 250g)
1/2 mittlere Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL fein gehackte Petersilie
1 Msp. Chili
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1/2 TL gemahlener Koriander
etwas Zitronensaft
Salz
Pfeffer
1/2 TL Backpulver
2 EL Mehl
1-2 EL Wasser

Olivenöl
Sesam

Zwiebel fein würfelig schneiden, Knoblauch pressen. Kichererbsen, Zwiebel, Knoblauch und Petersilie im Blitzhacker zerkleinern. Masse mit den restlichen Zutaten vermengen und abschmecken. Bällchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit wenig Olivenöl bestreichen und Sesam auf die Bällchen streuen. Backrohr auf 200° vorheizen und die Falafel 15 Minuten backen. (die masse eignet sich auch zum frittieren.)


Gurken Raita


ein 15cm langes Stück Gurke
100g Sauerrahm
100g Joghurt
1/2 TL Garam Masala
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
Salz
Pfeffer

Gurke schälen und mit einem Hobel in feine Stifte schneiden. Die Gurkenstücke salzen um sie zu entwässern. Joghurt und Sauerrahm in einer Schüssel mischen. Gepressten Knoblauch und die Gewürze zugeben und abschmecken. Gurke ausdrücken und untermengen.


falafel schmecken mir am besten lauwarm. frisch aus dem ofen sind sie eher weich, wenn sie auskühlen ziehen sie ein wenig an und werden kompakter. weil man falafel sehr gut vorbereiten kann, eignen sie sich auch ganz hervorragend als fingerfood für einen abend mit freunden. und vegan sind die falafel obendrein. das raita natürlich nicht. aber du könntest vermutlich auch sojajoghurt verwenden und das rezept so "veganisieren".


ein anderes ganz tolles falafel rezept findest du übrigens bei Gitte von goats.today. sie macht falafel mit pistazien und die schmecken ganz hervorragend. ich hatte nämlich schon die freude, sie probieren zu dürfen.
was ist dein lieblings-streetfood?


Montag, 16. Februar 2015

Smoothieliebe 〖Virgin Bloody Mary. Oder so.〗

falls du in der letzten zeit dem fasching gefrönt hast, brauchst du bestimmt demnächst mal wieder was gesundes. vielleicht hast du es auch übertrieben und schwörst sogar für eine weile dem alkohol ab. solls ja geben. ich gehöre zwar nicht zu der kategorie faschingsnarr, aber "gesund" schadet bekanntlich trotzdem nie. und die fastenzeit steht ja auch vor der tür. da passt meine virgin bloody mary mit dem gewissen extra perfekt.


himbeeren sorgen für fruchtige finesse, tomaten müssen traditionell schon sein. genau wie tabasco und worcestersauce. da fällt mir was ein! ich hätte da noch ein anliegen. letztens im supermarkt verfolgte ich einen dialog zwischen einer einkaufenden dame und einem freundlichen verkäufer. das wort "wörtschestersauce" ist mehrmals gefallen. "wörtschester"? geht gar nicht. nie niemals nicht. deshalb kurz und bündig: "wustersauce" heißt das. und jetzt reden wir nicht mehr drüber.




Virgin Bloody Mary

(1 Glas)

1 Handvoll gefrorene Himbeeren
8 Cocktailtomaten
1 Spritzer Tabasco
1 Spritzer Worcestersauce
1 Pr. Salz
1 EL Zucker
Wasser

schwarzer Sesam
Thymianzweig

Himbeeren und Tomaten in den Blender geben und mixen. Wasser zugeben bis dir die Konsistenz gefällt und nochmal aufmixen. Mit Tabasco, Worcestersauce, Salz und Zucker würzen und nochmal kräftig durchmixen. In ein Glas geben und mit Sesam und Thymian dekorieren.

nachtrag: wenn du mehr himbeeren und weniger tomaten nimmst - ist das ganze weniger experimentell. schmeckt aber sicher trotzdem sehr gut!


dieser köstliche vitaminkick bringt farbe in graue wintertage. und streichelt den kater - angeblich. und tomatensaft finde ich ja sowieso toll. ich gehöre auch zu denen, die im flugzeug immer tomatensaft bestellen. also schlürfe ich die virgin bloody mary und schwelge in erinnerungen an langstreckenflüge, unbequeme flugzeugsitze, müffelige sitznachbarn und unbändige urlaubsvorfreude. und träume derweil von der nächsten großen reise.



der winter war bisher zwar schneereich, aber meine kräuter am balkon machen sich trotz schneedecke ganz gut. der thymian ist jedenfalls topfit. auch nicht schlecht.